Weitere “mysteriöse” Abkürzungen finden sich in den Kernel-Bezeichnungen bei Custom-ROMs: BFS oder CFS
CFS und BFS sind verschiedene Scheduler.Was Scheduler sind, kann man sehr gut in der Wikipedia nachlesen. Als kurze und einfache Erklärung sei einfach gesagt, Scheduler sind Anweisungen für die CPU, wie sie mehrere gleichzeitig ausgeführte Programme abarbeitet (sogenanntes “Multitasking”).
CFS ist der “Completely Fair Scheduler” und BFS ist der “Brain Fuck Scheduler” der auf Systeme mit wenigen Prozessoren Spezialisiert ist (unser Desire hat ja nur einen, der CFS Scheduler unterstützt bis zu mehrere tausend… Weiterlesen
Sehr beliebt bei den meisten Custom-ROMs ist das sogenannte “Undervolting”. Dabei wird die CPU einfach mit einer geringeren Versorgungsspannung betrieben. Dadurch nimmt sie weniger Strom auf, wird nicht so warm und verbraucht weniger Energie – der Akku hält länger. Möglicherweise kann das aber zu Instabilitäten führen, da manche CPUs durch die Fertigungstoleranzen das Undervolting mal besser und mal schlechter vertragen. Da hilft einfach nur experimentieren.
Zudem gibt es (meistens bei den Angaben zum Kernel) die Abkürzungen “SVS” und “HAVS”
Oftmals findet man bei ROMs die Angabe “overclocking” gefolgt von einer Megahertz-Zahl
Die Megahertz-Zahl gibt den Maximal möglichen Takt an. Normalerweise läuft die CPU des HTC-Desires mit maximal 998MHz, wobei der Takt dynamisch, je nach last bis zu 245MHz heruntergeregelt wird. Einen Overklocking-Kernel kann man mittels Set-CPU übertakten. Setzt man SET-CPU nicht ein, bzw. hat das ROM gerade installiert, wird auch mit den Übertakter-Kernels nur maximal 998MHz benutzt. Ihr braucht also keine Angst haben, dass ihr mit einem Overclocking-ROM einen Hardwareschaden bekommt, übertaktet wird nur, wenn Ihr es wollt.
Durch… Weiterlesen
Ähnlich wie “Zipaligned” steht auch in der Beschreibung vieler ROMs, dass diese “deodexed” sind.
Um zu verstehen, was das ist, wieder ein kleiner Ausflug in APK-Dateien und das Android-System:
Bei normalen ROMs die nicht “deodexed” sind, also eigentlich allen Stock-ROMs, die direkt vom Hersteller sind, teilt sich eine App in zwei Dateien auf. Einmal die APK-Datei und einmal die odex-Datei (Schaut einfach mal in die Zip-Datei dieses ROMs, unter System/App findet Ihr zur jeder APK-Datei die odex-Datei). Der odex-Teil ist dabei einer auf schnellsten Start optimierter Teil… Weiterlesen
Fast alle Custom ROMs tragen die Bezeichnung “Zipaligned” in Ihrer Beschreibung. Das Bedeutet eigentlich nur, dass alle mitgelieferten Apps für einen geringeren Speicherverbrauch vor optimiert sind. Eine Apk-Datei (also die eigentliche App) ist auch nur ein Archiv mit einer Ansammlung verschiedenster Dateien. Mit “Zipalign” wird deren Anordnung optimiert, so dass das Android-System möglichst schnell und speicherplatzeffizient auf die einzelnen Dateien in der APK-Datei zugreifen kann.
Mit erscheinen von Android 2.2, Codename “Froyo” implementierte Google endlich einen Mechanismus, um Apps auf die SD-Karte zu verschieben. Die Apps werden dabei einfach aus dem Telefonspeicher in das Verzeichnis “.android_secure” auf der SD-Karte verschoben. Der Vorteil besteht darin, dass dieser Mechanismus in Froyo eingebaut ist. Anwendungen lassen sich unter “Menü/Einstellungen/Anwendungen verwalten” einfach verschieben, indem man dort die App antippt und einfach dann den Knopf “auf SD-Karte verschieben” benutzt. Inzwischen gibt es im Market auch einige Apps, die dies noch einfacher machen, vorallem wenn man viele Apps auf einmal verschieben… Weiterlesen
Mit “Cache to SD” bezeichnet man das verschieben des Dalvik Caches auf eine A2SD+ Partition auf der SD Karte. Oft ist der Speicher eines gerooteten Android-Smartphone voll obwohl man eine A2SD+ Partition benutzt, dann kann man den Cache auf die SD schieben (normalerweise über ein Terminal-Emulator wie z.b. ConnectBot) und hat dann ungefähr 60-100MB mehr freien Speicher, das sollte dan für jeden reichen Bei manchen Custom ROM’s ist das schon “voreingestellt” bei anderen muss man es selber machen. Als Entscheidungshilfe ob man es nun machen will oder nicht, hilft vielleicht… Weiterlesen
Dies ist ein ROM, welches direkt auf den Sourcecodes von Google basiert. AOSP bedeutet “Android Open Source Project”
Dies ist sozusagen ein “blankes” oder auch “pures” Android, so wie sich die Programmierer von Google das Grundgerüst vorstellen. Es gibt keine Sense-Oberfläche und auch Apps und Widgets von HTC werden mit einem solchen ROM nicht funktionieren. Man wird sie auch nicht zum Laufen bekommen. Im Market gibt es allerdings Alternativen. Oder Ihr fragt mal direkt im Forum an…
Ein Nandroid-Backup ist ein komplettes Abbild eures Smartphones, ähnlich einem Image eurer Festplatte im PC. Das ist die sicherste Variante ein Backup zu machen, da man das einfach wieder einspielen kann und alles ist “wie vorher”. Dank Nandroid kann man z.B. ganz einfach verschiedene Custom ROMs ausprobieren. Einfach ein Nandroid-Backup machen, ROM flashen und wenn es einem nicht gefällt -> Nandroid Backup drüberbügeln und alles ist wie vorher.
Ein Nandroid Backup sollte vor jeden Flashen gemacht werden, selbst wenn man nur ein anderes Akku-Icon oder Sonstiges flasht, denn nichts ist… Weiterlesen
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