Wozu ein Tablet taugt – eine Entscheidungshilfe

Als Apple das erste Tablet auf den Markt brachte gab es einen lauten Knall. Man hatte aus dem nichts ein Gerät geschaffen, welches anscheinend schon viele Leute haben wollten. Als Star Trek Fan war mir auch bewusst, wie man so etwas einsetzen könnte, schließlich läuft Jean-Luc Picards Mannschaft fast ununterbrochen mit so einem Gerät herum und auf der Enterprise ist ein Tablet nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Die Tablets dort werden auch nicht mittels einer Software umständlich gefüttert, sondern funktionieren einfach. Da ich Apples ITunes gar nicht mag wartete ich also geduldig auf das erscheinen eines würdigen Android-Gegenstückes zum IPad. Das Samsung Galaxy erschien, aber es enthielt nur Android 2.2 und war damit für mich eigentlich nur ein größeres Smartphone. Ich kannte die Limits meines Desires recht genau, und wusste auch, dass ein größeres Display bei gleicher Software etliche Probleme entstehen lassen würde.
Endlich erschien Honeycomb (Android 3.0) mit einer für Tablets optimierten Oberfläche. Ich habe direkt zugeschlagen und mir das Acer Iconia A500 zugelegt.

Dieser Artikel befasst sich nun mit einer kleinen Entscheidungshilfe. Ich habe im Freundeskreis bemerkt, dass es teils völlig falsche Vorstellungen von der Leistungsfähigkeit eines Tablets gibt, zum anderen kommt immer wieder die Frage auf: „Wozu braucht man das…?“

Was ein Android Tablet nicht ist und was es trotzdem kann:

Ein Tablet ist kein Vollwertiger Ersatz für einen Laptop. Wobei – es kommt drauf an…

Immer dann, wenn ich mal schnell ins Internet wollte, habe ich bisher meinen Laptop zur Hand genommen. Inzwischen nehme ich dazu das Tablet, denn es ist direkt „Instant-ON“, einfach einschalten und loslegen. Trotz ausgeklügelter Standby-Möglichkeiten braucht Windows 7 trotz einer eingebauten SSD-Festplatte doch ein paar Sekunden, ehe man arbeiten kann. In der Zeit hat man mit dem Tablet schon die interessantesten Seiten angesurft und einen Überblick über den Posteingang.

Texte schreiben hingegen ist mit dem Tablet etwas anstrengender. Wobei eine Touch-Tastatur erstaunlich gut funktioniert und man auch sehr schnell tippen kann. Aber für längere Texte, beispielsweise hier im Blog bevorzuge ich eindeutig eine physische Tastatur. Für korrekturen und kurze EMails ist aber die Tastatur des Tablets ausreichend. Zudem werden von Acer und von Asus künftik auch Tastaturen für die Tablets erscheinen, in die man das Tablet einfach „einspannt“, es ergibt sich eine Optik wie die eines Laptops. An meinem Acer Iconia A500 lässt sich zudem jede beliebige USB-Tastatur von Haus aus anschließen. Mehr Tippkomfort ist also wirklich kein Problem.

PDFs lesen auf dem Tablet geht einwandfrei. Mittels kostenlosen Acrobat Reader oder vielen anderen Kostenlosen Apps kann man PDF-Dateien auf dem Tablet lesen. Den Spiegel lesen wir inzwischen als PDF auf dem Tablet, das geht wunderbar. Trotzdem würde ich mir beispielsweise eine Spiegel-App wünschen, da sich dort wesentlich besser Multimediale Inhalte, also Video und Audiodateien mit einbinden lassen. Natürlich ist der AUfwand für eine solche App höher und man hat sich bei Spiegel leider für Apple entschieden. Vielleicht schwenkt man ja in Zukunft auch auf Android um.

Ebooks lesen geht natürlich auch problemlos. Viele kostenlose Apps zum EBooks-lesen gibts im Googlemarket. Ich selbst benutze Aldiko, um auf dem Tablet Ebooks zu lesen. Allerdings bevorzuge ich für Ebooks dennoch einen klassischen Ebookreader, da das Lesen auf einem beleuchteten Display doch wesentlich anstrengender ist, als auf elektronischem Papier. Zudem trübt das Verspiegelte Display der Tablets im Freien absolut den Lesegenuss.

Videos schauen ist auf einem Tablet ziemlich Prima. Endlich ein Display, auf dem man auch einiges erkennt. Normalerweise kann das Android-Betriebssystem nur mit MP4-Videos umgehen, AVI-Dateien und vorallem MKV-Dateien sind nur nach Umrechnen in das passende Format mit dem Android-eigenen Player apspielbar. Die App Rockplayer aus dem Market behebt dieses Manko. Bei MKV-Dateien kann es allerdings zu abspielartefakten kommen und auch Full-HD Videos im MKV-Format (also 1080p), die mit dem x264-Codec kodiert sind, kann ich nicht ruckelfrei auf meinem Acer Iconia abspielen. Das Stressfreieste ist es also, alle Videos in das passende Format zu konvertieren. Überr ein Mini-HDMI kabel kann man das Tablet an einen Fernseher mit passendem Anschluß betreiben. Ein Tablet mit VGA oder SUper-Video Ausgang ist mir nicht bekannt, Besitzer älterer Beamer und Projektoren haben also keinerlei Anschlussmöglichkeiten für Ihr Tablet. Abhilfe kann hier ein HDMI-zu-VGA-Konverter bieten, der hier die entsprechende Umwandlung vornimmt.

Die meisten Tablets sind mit 2 Kameras ausgestattet, einer auf der Rückseite, meist mit 5 und mehr Megapixeln und einem Blitz für Foto und Videoaufnahmen, und einer auf der Vorderseite, meist „nur“ mit maximal 2 Megapixeln, was aber für die Hauptanwendung. nämlich dem Videochat absolut ausreichend ist. Die Qualität der Kameras bewegt sich auf dem üblichen Smartphone-Niveau, Wunder darf man nicht erwarten.

Wenn man schon einige Apps für sein Smartphone im Google-Market gekauft hat, sind diese auch auf dem Tablet nutzbar, vorausgesetzt, man meldet sich mit dem gleichen Googleaccount an und die entsprechende App ist auch als Honeycomb-kompatibel gekennzeichnet. Die Synchronisation von Kontakten und Terminen über den Google-Account klappt wie immer hervorragend, direkt nach der Konfiguration des Tablets hatte ich alle wichtigen Daten meines Telefons direkt auf dem Tablet.

Was ich mir wünschen würde wäre eine Mehrbenutzer-Unterstützung durch das Tablet. Da meine Freundin und ich natürlich auch unterschiedliche Google-Accounts haben und wir beide das Tablet nutzen, wäre es prima, wenn man im Bedarfsfall den Benutzer einfach wechseln könnte. Das würde einiges vereinfachen. Leider sind alle Android-Systeme im Moment nur für einen Hauptbenutzer ausgelegt. Man kann zwar mehrere Mailaccounts abrufen, aber alle Systemeinstellungen und sind an den angemeldeten Hauptbenutzer gebunden, einfacher wäre es, wenn man für verschiedene Personen verschiedene Benutzerprofile einbinden könnte.

Mobiles Office mit einem Tablet:

Meiner Meinung nach eher eingeschränkt. Zum einen mangelt es an richtig guten Office-Apps für das Tablet, die auch offline gut funktionieren. Zum anderen ist die Bedienbarkeit für das Schreiben von Texten doch durch das Tablet-Konzept eher eingeschränkt. Kurze Texte sind ok, aber für längere Texte oder Powerpoints geht meiner Meinung nach im Moment noch nix ohne ein Laptop. Als Notlösung für Ultramobiles Office mag ein Tablet taugen, aber für den täglichen produktiven Einsatz nehme ich immer noch viel lieber einen „richtigen“ Computer oder ein Laptop. Sicherlich wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis es eine wirklich gute App für diesen Bereich gibt, Apple macht es auf dem IPad vor, dass auch der Office-Einsatz gut möglich ist, Android ist dazu einfach zu jung, man merkt deutlich den Unterschied im „Reifegrad“ von Android-Honeycomb zu IOS.

Mobil im Netz

Ich selbst habe mir ein Tablet ohne UMTS Schnittstelle zugelegt. Zu Hause verfüge ich über WLAN und unterwegs kann ich bei Bedarf problemlos mittels WLAN-Tehering über mein HTC-Desire online gehen. Natürlich soillte Euer Mobilfunkvertrag das nutzen als WLAN-Hotspot für andere Geräte unterstützen, sonst ist Ärger mit dem Provider vorprogrammiert. Für fast alle Tablets sind aber auch Varianten mit SIM-Karteneinschub entweder angekündigt oder schon verfügbar. Wer über ein Tablet Telefonieren möchte, sollte sich definitiv eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung zulegen und auch ein Tablet mit entsprechender SChnittstelle zulegen. Sich ein 10-Zöller an das Ohr zu halten, sieht doch etwas seltsam aus 😉 Zudem verfügen Tablets nur über gut hörbare Lautsprecher meist auf der Rückseite, so dass man andere Anwesende Mitmenschen beim eigenen Telefonat mithören lässt.

Wer Videotelefonate, bzw. Videochats von unterwegs aus starten möchte, sollte natürlich darauf achten, dass das Tablet seiner Wahl mit einer Frontkamera ausgestattet ist, man will ja auf das Display zu seinem Gesprächspartner schauen und gleichzeitig selbst durch eine Kamera erfasst werden. Aktuelle Android 3 Tablets sind meines Wissens nach im Augenblick  alle mit zwei Kameras ausgestattet, ein Blick in die Spezifikationen sollte Klarheit bringen.

Billigtablets mit Froyo (Android 2.2)

Ich habe einige ausprobiert. Meiner Meinung nach unbrauchbar, von Prinzip her einSmartphonbe mit extrem großen Bildschirm. Froyo nutzt noch nicht die Möglichkeiten großer Displays aus. Erst mit Android 3.0 wird es richtig „schön“, das Konzept ist wirklich für Tablets ausgelegt. Aus diesem Grund wird es sicherlich auch Honeycomb nicht für Smartphones geben, erst mit Android 4.0 wird sicherlich wieder die Vereinigung zwischen Tabletbetriebssystem und Smartphone-OS bei Android kommen. Deshalb ist es meiner Meinung auch wichtig, ein Gerät zu finden, welches rootbar ist und zudem Custom-ROMs erlaubt. Die Vergangenheit hat oft genug bewiesen, dass die Hersteller Ihre verkauften Systeme nur kurze Zeit supporten und Updates, wenn überhaupt, nur sehr verspätet kommen. Die Community ist dann meistens der einzige Weg, auf ein etwas älteres System eine aktuelle Android-Version zum laufen zu bekommen. Von chinesischen Billigtablets kann ich komplett abraten, Keine kapazitiven Displays (man muss dann richtig „aufdrücken“, um eine Aktion auszulösen), über veraltete und „selbstgestrickte“ Android-Versionen bis hin zu keinem Anschluss an den offiziellen Google-Market drücken die Verwendbarkeit der chinesischen Billig-Importe auf Null.

Fazit:

Wenn ich ein Gerät suche, um zu Hause auf dem Sofa ein wenig zu surfen, mal schnell meine Mails zu checken, und auch das zu tun, was ich sonst mit meinem Smartphone erledige, ist ein Tablet die erste Wahl. Wenn schon ein Android-Gerät im Haushalt ist, dann ist ein Tablet eine sehr sinnvolle Ergänzung. Sobald ich Windows Software einsetzen möchte, oder ein mobiles Office im Produktiveinsatz haben möchte, ist im Moment ein vernünftiges Laptop die deutlich bessere Wahl.

Am Ende hilft es, das ganze einfach selbst auszuprobieren. Onlineversender, wie beispielsweise Amazon.de bieten eine reichhaltige Auswahl an Tablets, zudem hat man 14-tägiges Rückgaberecht. Achtet aber vor dem zurücksenden darauf, dass Ihr einen kompletten Werksreset durchführt und damit alle Eure privaten Daten löscht und auch ein eventuell eingestecktes Medium (z.B. eine Speicherkarte) auch sicher löscht, bzw. entfernt. Auch solltet Ihr natürlich auch alle Verpackungsmaterialien aufheben, um einen möglichen Umtausch so stressfrei wie möglich zu gestalten.

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Über Brain McFly

Rooter aus Leidenschaft, Nerd, Erklärbär ;o)

22 Kommentare zu Wozu ein Tablet taugt – eine Entscheidungshilfe

  1. avatarBrotkruemel sagt:

    Danke für deinen Erfahrungsbericht, ich habe mich bisher noch nicht ausreichend damit beschäftigt um rootfähige Tablets ausfindig zu machen. Hast du eine Ahnung, welche Tablets du dann in dieser Hinsicht empfehlen könntest bzw. welches auf keinen Fall? Momentan bekommt man ja das Acer Iconia A500, das ASUS Transformer, das Motorola Xoom und das Samsung Galaxy Tab 10.1v.

  2. avatarThomas sagt:

    Schöner blog brain,
    Zur spiegel app die gibt es seit kurzen im market 😉 und ist nicht nur noch dem apple jüngern vorbehalten xD.

    • das ist die Spiegel-Online App. Die Webseite kann ich ja schon im Browser lesen, da brauch ich keine App für. Ich meine den gedruckten Spiegel im Abo.

  3. avatarDopeyDevil sagt:

    Hey Brain,
    danke für den Tipp mit Aldiko, der ist wirklich spitze! Hast du noch mehr Empfehlungen für Honeycomb Apps?

    Danke!

    DopeyDevil

    • meine derzeitige neuentdeckung: „File Manager HD Honeycomb“ von Rythm Software, ein ziemlich guter Filemanager, der von dem Mehrplatzangebot eines Tablets Gebrauch macht. Ansonsten einfach ausprobieren, was der Market hergibt 😉

  4. avatarArelsche sagt:

    hat eigentlich einer von euch schon 3.1 drauf? Mittlerweile ist ja schon die Rede davon, das 3.2 erhältlich ist. Acer hängt ganz schön hinterher 🙁

    • 3.2 wurde erst von Google released, da müssen jetzt erst mal die Hersteller an Ihre Tablets anpassen…

      • avatarBrotkruemel sagt:

        In den USA haben die einige Besitzer des Motorola Xooms schon das Update auf 3.2 bekommen. Hier in Deutschland wartet man ja noch auf 3.1 soweit ich weiß. Schade.

  5. avatarArelsche sagt:

    ja, aber ich hab noch nichmal 3.1…ich tümmple immer noch mit 3.0.1 rum

    • avatarArelsche sagt:

      so, hab jetzt auch manuell geupdatet auf Stock HC 3.1 build 4.010.38_COM_GEN1 😀

  6. avatarBalu sagt:

    Hallo Brain,
    ich habe das Iconia manuell auf 3.1 geuppt und läuft alles perfekt. Nur deine Website funktioniert im Desktopbetrieb nicht. Die Seite wird komplett ohne Formatierung und nur Text angezeigt. Die mobile Version funzt so wie es soll. Im Android-Hilfe Forum haben mehrere Leute das gleiche Problem. Kann es an deinem Code liegen?

    • Das Problem hatte ich auch, deswegen zurück auf 3.0.1
      Ich warte noch auf den offiziellen Europarelease, da bisherige 3.1er ROMs auf geleakten ROMs basieren, die noch keinen „stable“-Status haben. Im Moment tippe ich auf die Renderengine dieses ROMs.

    • avatarArelsche sagt:

      also bei mir stimmt die Ansicht…sieht genauso aus wie aufm PC

  7. avatarDonald sagt:

    ich habe ein Galaxy Tab P1000 und bin super zufrieden damit.

    nutze es täglich im produktiven Betrieb, Serverraumüberwachung mit Pässler 😆

    [ROM][GSM][2.3.3] Overcome ROM v2.0.1 HERMES ist drauf und läuft OHNE das geringste Problem.

  8. avatarpat sagt:

    Ich benutze mein Tablet zusätzlich als mobilen Videoplayer im Auto für meinen Sohn (lange Autofahrten). Zur Befestigung am Sitz (Kopfstütze) gibt es diverse Halterungen. Beispiel: http://geizhals.at/deutschland/650951 Nicht gerade hochwertig, aber für knapp 20€ noch in Ordnung (in der Bucht billiger). Als Videoplayer für h.264 codierte Videos in Kombination mit einer AC3 Tonspur (z.B. mkv Videos) benutze ich: https://market.android.com/details?id=com.inisoft.mediaplayer.trial&feature=search_result [DicePlayer]

    Zudem benutze ich das Tablet um auf meinen SAT Receiver (Enigma2) zugreifen zu können. (Timer „programmieren“, umschalten, aktuelle TV Sendung aufs Tablet streamen, Aufgezeichnete Sendungen ansehen/streamen, löschen… usw. – ist dann ein TV Gerät für den Garten, Terrasse…). Auch für Streams vom PC.

    Für meine Kinder: diverse Spiele (Lernprogramme, Puzzle, Geschicklichkeits-Spiele, Märchen.. )

    Meine Frau verwendet das Tablet immer mehr als (interaktives) Kochbuch…
    Als „Kommunikationszentrale“ (auch für SMS)

    Tablet: Asus Transformer

  9. avatarLübkemann sagt:

    Also ehrlich gesagt weiß ich jetzt immernoch nicht was an einem tab gut sein soll. Nur weil es etwas schneller on is als nen lappi und vllt nen schärferen bildschirm hat ? was kann man denn damit machen was man mit nem lappi nicht kann? im vergleich zu einem was ähnliche hardware leistung hat natürlich. wenn man den preis bedenkt kommt man mit nem lappi doch wesentlich günstiger weg

    • Man kann Laptop und Tablet nicht vergleichen. Ein Tablet ist spezialisierter als ein Laptop, das Tablet kann deutlich weniger als ein Laptop. Das was das Tablet aber kann, kann es deutlich besser als ein Laptop. Als Onlinemaschine ist ein Tablet einfach unschlagbar.
      Einen Vergleich zwischen einem Tablet und einem Laptop zu ziehen ist müßig, Apfel…Birnen 😉
      Ein Tablet ergänzt aber das Laptop ungemein. Zum arbeiten benötige ich auch ein Laptop, da kann ich mit einem Tablet gar nix anfangen, weil es mir keinerlei der Funktionen bietet, die ich zum arbeiten benötige.

  10. avatarRollschwert sagt:

    Habe eine sehr gute Anleitung für das Aufspielen von Android 4.0 auf das HP Touchpad gelesen. Gibt es dies eventuell auch für das Galaxy Tab 10.1 ?
    Wenn ja, ist da auch möglich beim Hochfahren zwischen Android 3.2 und 4.0 auszuwählen ? 🙄

    • dual boot für das galaxy ist mir nicht bekannt. Beim HP Touchpad ist ja auch die Ausgangslage eine andere, auf dem Touchpad läuft ja WebOS und parallel dazu Android. Auf einem Android Tablet macht es eher keinen Sinn zwischen verschiedenen Android-Versionen umschalten zu können.

  11. avatarMike_Sonntag sagt:

    Bin hier gelandet, nachdem ich gegoogelt habe, wozu man ein Tablet braucht. Jetzt hab ich zwar eure Meinungen gelesen, weiß aber immer noch nicht, was es mir persönlich bringen soll. Meine Bekannten kann ich diesbezüglich nicht fragen, weil niemand ein Tablet besitzt.

    Wenn ich im Internet etwas recherchieren möchte, tue ich das nicht auf dem Sofa, sondern sitzend am Esstisch, dort steht der Laptop mit ner SSD-Platte, der sofort nach dem Aufklappen des Deckels betriebsbereit ist. Ich fahre ihn meistens nicht mehr herunter, sondern klappe einfach den Deckel zu. Nach dem erneuten Aufklappen gibt es keine Wartezeit, wie jemand oben geschrieben hat.

    Auch der Bildschirm meines Laptops ist nicht schlechter als bei einem Tablet, ich habe einen matten 17″-Full-HD-Screen, also viel mehr Bildschirmgröße als bei einem Tablet.

    Zum Filme-Schauen gehe ich die paar Schritte ins Wohnzimmer, dort auf dem 42″-TV macht es viel mehr Spaß als auf einem Computer, vor allem, weil der Ton über eine gute Surround-Anlage läuft.

    Die nächsten Anwendungen, die oben erwähnt werden, fallen bei mir auch weg, z.B. unterwegs Filme schauen: Wenn ich unterwegs bin, dann fahre ich selbst Auto, also keine Gelegenheit zum Filme schauen.

    Für E-Books kann ich mich überhaupt nicht erwärmen, ich bevorzuge ein richtiges Buch.

    Video-Chat habe ich noch nie im Leben gemacht; wenn ich mit jemandem sprechen will, rufe ich ihn an.

    Also: Wozu soll ich ein Tablet kaufen? Ich weiß es einfach nicht.

    • Hallo Mike,

      es ist natürlich möglich, dass Du Dich außerhalb der Zielgruppe für Tablets befindest. Wenn Dir kein Grund einfällt, warum Du Dir ein Tablet kaufen solltest, dann würde ich es an Deiner Stelle einfach sein lassen 😉